Soziales

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SPD und IG BAU wollen bessere Bedingungen für Landarbeiter

Priesmeier - Bartels

Dr. Wilhelm Priesmeier, SPD, (li.) und Holger Bartels, IG BAU
© dpa / Bartels

Sozialdemokraten und Gewerkschaft wollen Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft verbessern – Angemessene Entlohnung muss hinreichende Attraktivität sichern – Plädoyer für Mindestlohn – Maßnahmen zur Erhöhung von Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie zur Qualifizierung notwendig – Gemeinsame Erklärung

EFFAT bringt Charta gegen prekäre Beschäftigung heraus

EFFAT Kongress 2009

EFFAT Kongress 2009

Unter dem Motto: „Soziale Gerechtigkeit vom Feld auf den Tisch. Kampf der prekären Beschäftigung!“ brachte die Europäische Gewerkschaftsföderation für den Landwirtschafts-, Nahrungsmittel- und Tourismussektor (EFFAT) bei einer Pressekonferenz während ihres Kongresses in Berlin am 20. und 21.10.2009 die Charta gegen prekäre Arbeitsverhältnisse heraus. Statistiken über die betreffenden Sektoren weisen einmal mehr darauf hin, dass die Situation auf dem europäischen Arbeitsmarkt tatsächlich schlimmer wird und nicht besser.

Landwirtschaftliche Arbeitnehmer: 960 € Zusatzrente ab 1. Juli 2009

Geldscheine

© fult/photocase.com

Bundesrat und Bundestag haben den langjährigen Initiativen der Tarifvertragsparteien zur Erhöhung und Erweiterung der Zusatzversorgung für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft zugestimmt und sie in entsprechende Gesetze „gegossen”. Heute beträgt die monatliche Altersrente für landwirtschaftliche Arbeitnehmer für Männer im Westen 867 € und im Osten 926 €. Für Frauen liegt die Altersrente im Durchschnitt bei 560 € im Westen und 749 € im Osten. Die jetzige Zusatzrente für landwirtschaftliche Arbeitnehmer beträgt 744 € pro Jahr.

Europa sozial gestalten - die IG BAU ist dabei

A.Spahn und P.Holm

© IG BAU (Th. Hentschel)

Generalversammlung 2009 des EFFAT-Landwirtschaftssektors

Am 31. März 2009 fand in Marseille die EFFAT-Generalversammlung des Landwirtschaftssektors statt. Neben der Arbeit im Sozialen Dialog standen die grenzüberschreitende Arbeit und die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Der Rechenschaftsbericht zeugte von einer breiten und umfangreichen Arbeit der aktiven europäischen Agrargewerkschaften.

Saisonarbeit - sozial und fair

Spargelstecher

© Mehmet Ünal

Ein Label für menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Kaffee hat schon eins. Obst, Gemüse, Fleisch und Milch haben oft sogar mehrere. Holz auch. Ärzte hätten gerne eins, Lehrer und Universitätsprofessoren aber auf gar keinen Fall. Die Rede ist hier von Qualitätssiegeln oder Labeln, von manchen heiß begehrt, von anderen wiederum sehr gefürchtet. Nur wenige der auf dem Markt verbreiteten Verbraucherlabel berücksichtigen aber auch soziale Kriterien. Die IG BAU führt jetzt in Kooperation mit dem Peco-Institut, der Stiftung Soziale Gesellschaft sowie dem Europäischen Verband der Wanderarbeiter ein Verbraucherlabel ein, das auch nach den Beschäftigungsbedingungen der Saisonarbeitnehmer in der Landwirtschaft fragt.

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