Das Blumensiegel Fair Flowers Plants (FFP)

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Die Initiative für FFP geht auf langjährige Diskussionen zwischen Union Fleurs (dem Dachverband des internationalen Blumenhandels), dem Niederländischen Umweltprogramm für Zierpflanzenprodukte (MPS), dem Direktorium des Flower Label Programms (FLP), dem Internationalen Gewerkschaftsverband IUF und der Blumenkampagne zurück. Es soll ein einheitliches Konsumentensiegel entstehen, dem die Kriterien von MPS und FLP zugrunde liegen.

Beide Zertifizierungssysteme sollen parallel weiter existieren. FFP als Dachlabel zertifiziert nicht selbst. Praktisch bedeutet das, dass sich MPSBetriebe auch nach FLP zertifizieren lassen müssen, während FLP-Farmen sich einem Ranking-System für Pestizide und Düngemittel unterziehen müssen. Für die Kontrollen ist das Review Committee zuständig. Darin sind neben anderen die Gewerkschaften vertreten. Im Industry Committee, das für das Marketing verantwortlich ist, sitzen die Vertreter der Blumenindustrie. Entscheidungen der Committees muss der Vorstand genehmigen, in dem alle Beteiligten vertreten sind. Mitglieder bei FFP sind derzeit 120 Erzeuger, 34 Zwischenhändler und neun Einzelhändler aus drei verschiedenen Ländern. Die faire Ware kann im Prinzip über alle Vermarktungswege vertrieben werden.

Weitere Informationen im Internet unter www.fairflowersfairplants.com. Quelle für diesen Beitrag: TASPO, 24.3.2006. Siehe auch www.taspo.de.