Agrarpolitik

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Milchproduktion in der Krise - Arbeitsplätze zukunftsfähig sichern

Milchkuh

© M.Boehm

Die Agrargewerkschaft Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) weist auf die nach wie vor schwierige Situation der rund 42 000 Arbeitnehmer in der milcherzeugenden Landwirtschaft hin. „Bereits jetzt haben mehrere hundert Arbeitnehmer in Deutschland ihren Arbeitsplatz verloren. Ein Ende der Arbeitsplatzvernichtung ist nicht absehbar“, sagt Holger Bartels, bei der Agrargewerkschaft verantwortlich für die Landwirtschaft.

Gütesiegel für Ernteberiebe

Spargelstecher

© PECO-Institut

Wer lässt sich in die Karten schauen?

Schlechte Arbeitsbedingungen und Billigstlöhne für Saisonarbeiter – damit soll jetzt Schluss sein. Per Gütesiegel können heimische Erntebetriebe nachweisen, dass bei ihnen ordentliche Arbeitsbedingungen herrschen. Die Frage lautet jetzt: Wollen sie auch? Wer will, und wer wird sich als „schwarzes Schaf” herausstellen?

Bioenergie nur nachhaltig und Umwelt schonend

Biogasanlage

© Frank Walensky-Schweppe

Die Fachgruppe Landwirtschaft, ländliche Entwicklung, Umweltschutz im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) erarbeitet unter Mitwirkung von Hans-Joachim Wilms eine Stellungnahme zum Thema „Klimawandel und Landwirtschaft in Europa“. Im Oktober vergangen Jahres hatte die französische Ratspräsidentschaft das Gremium aufgefordert, sich mit dem Thema zu befassen. Dabei wurde explizit darum gebeten, auf die Biokraftstoffproblematik einzugehen.

Saisonarbeit - sozial und fair

Spargelstecher

© Mehmet Ünal

Ein Label für menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Kaffee hat schon eins. Obst, Gemüse, Fleisch und Milch haben oft sogar mehrere. Holz auch. Ärzte hätten gerne eins, Lehrer und Universitätsprofessoren aber auf gar keinen Fall. Die Rede ist hier von Qualitätssiegeln oder Labeln, von manchen heiß begehrt, von anderen wiederum sehr gefürchtet. Nur wenige der auf dem Markt verbreiteten Verbraucherlabel berücksichtigen aber auch soziale Kriterien. Die IG BAU führt jetzt in Kooperation mit dem Peco-Institut, der Stiftung Soziale Gesellschaft sowie dem Europäischen Verband der Wanderarbeiter ein Verbraucherlabel ein, das auch nach den Beschäftigungsbedingungen der Saisonarbeitnehmer in der Landwirtschaft fragt.

Kritik am Gentechnikgesetz

Getreidefeld

© Gerti G./photocase.com

Das Bundeskabinett hat dem Entwurf zur Neufassung des Gentechnikgesetzes zugestimmt. Damit werden sich voraussichtlich einige wichtige Details ändern. Erstmals wird künftig ein Mindestabstand zwischen Gen-Feldern und den Anbauflächen für nicht gentechnisch veränderte Pflanzen einzuhalten sein. Bei Gen-Mais beträgt die Distanz zum nächsten Acker 150 Meter, die Distanz zu einem Öko-Feld 300 Meter. Auch künftig wird jeder einzelne Landwirt für die von seinen Feldern ausgehende Verunreinigung haftbar sein.

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